6.9 FAQ Online-Prüfung

FAQ Akute Technikprobleme

Bitte melden Sie sich bei digitalelehre@th-luebeck.de. Wir sind mit allen anderen Stellen (Lernraumteam, Rechenzentrum) in stetigem Kontakt und können so Anfragen kanalisieren.

Sollte es sich um ein Problem mit BigBlueButton handeln, geben Sie neben der Problembeschreibung wenn möglich an, auf welchem Server das Problem auftrat (bbb1, bbb2, bbb3, bbb4, bbb5).

Sollte es sich um ein Problem mit dem Lernraum/Moodle handeln, geben Sie ggf. bitte auch die ID des Kurses (Bsp: 2921 für diesen Kurs: https://lernraum.th-luebeck.de/course/view.php?id=2921) oder den Namen des Kurses an.
Wenn Ihr Internet funktioniert, der Lernraum allerdings nicht zu erreichen ist, muss man davon ausgehen, dass ein Server-seitiges Problem vorliegt. Bitte informieren Sie digitalelehre@th-luebeck.de über das Problem.

Vermutlich gibt es in diesem Fall keine sichere Möglichkeit, alle Studierenden zu erreichen. Es bleibt dann keine andere Möglichkeit, als abzuwarten und Ruhe zu bewahren.

Wenn aufgrund des Problems Bearbeitungszeit verloren gegangen ist, können Sie Ihre Klausur ggf. umkonfigurieren ("Testschließung" bei der Aktivität "Test" oder "Abgabefrist" bei der Aktivität "Aufgabe" zeitlich nach hinten schieben).
Wenn Sie Client-seitige Probleme (z. B. schwaches Internet) weitgehend ausschließen können, informieren Sie digitalelehre@th-luebeck.de über das Problem, nennen Sie dabei bitte auch den BBB-Server (bbb1, bbb2, bbb3, bbb4, bbb5).

Sie können versuchen, die Konferenz (wenn noch möglich ggf. nach einer Vorwarnung) zu beenden. Warten Sie ca. zwei Minuten und starten Sie die Konferenz neu.

Wenn aufgrund des Problems Bearbeitungszeit verloren gegangen ist, können Sie Ihre Klausur ggf. umkonfigurieren ("Testschließung" bei der Aktivität "Test" oder "Abgabefrist" bei der Aktivität "Aufgabe" zeitlich nach hinten schieben).

FAQ Allgemeines

Open Book-Klausuren sind schriftliche Prüfungen, bei denen Hilfsmittel wie etwa Bücher, Aufzeichnungen, Skripte etc. zugelassen sind. Aufgrund des offenen Charakters sollten Open Book-Klausuren möglichst so konzipiert sein, dass sie nicht nur reines Faktenwissen abfragen, sondern stärker Kompetenzen überprüfen, die sich in Synthese- und Transferleistungen, in Fallstudien, in logischen Argumentationen oder komplexeren Erklärungen zu bestimmten Sachverhalten niederschlagen. Ausführungen zum Konzept von Open Book-Klausuren und praktische Beispiele finden sich hier: https://www.th-wildau.de/elben/pruefungen-didaktik/

Sie können den Studierenden ein Formular zum Ausdruck bereitstellen. Dieses sollten Sie Ihnen möglichst einige Tage vor dem Termin der Klausur zukommen lassen, so dass die Studierenden genug Zeit haben, es vorab auszudrucken. Am Tag der Klausur sollten sie das Formular griffbereit an ihrem Arbeitsplatz haben, um es auszudrucken.

Alternativ können die Studierenden die Eigenständigkeitserklärung nach Ihrer Vorlage abschreiben und unterschreiben.

Anschließend fotografieren die Studierenden die unterzeichnete Eigenständigkeitserklärung mit dem Smartphone und laden das Bild hoch. Hierfür müssen Sie im Kurs eine Aktivität "Aufgabe" mit Upload-Bereich vorbereitet haben. Wenn Sie ohnehin eine Aktivität "Aufgabe" für Ihre Klausur vorbereitet haben, ist es natürlich auch möglich, dass die Studierenden die unterzeichnete Eigenständigkeitserklärung zusammen mit ihrem Lösungsblatt hochladen.

Achten Sie bitte darauf, dass Sie den Studierenden dann erlauben, Anhänge anzufügen. Lassen Sie bei Dateiformat möglichst flexible Formate zu, am einfachsten ist es, wenn Sie hier keinerlei Einschränkung vornehmen.

Bitte kommunizieren Sie vorab und auch zu Beginn der Klausur, wo die Studierenden ihre Eigenständigkeitserklärung hochladen sollen.

Es gibt verschiedene Szenarien:

  • Es kann eine Identitätskontrolle vorweg via BBB vorgenommen werden. Die Studierenden weisen sich einzeln mit ihren Studierendenausweisen aus. Hierfür wird empfohlen, Studierende in 15er-Gruppen in einen BBB-Raum zu lassen, wobei die Teilnehmerrechte derart einzuschränken sind, dass die Teilnehmenden sich gegenseitig nicht sehen.
  • Sollte die Identitätskontrolle via BBB aus technischen, organisatorischen oder zeitlichen Gründen nicht funktionieren, kann auch eine Identitätskontrolle via "Seflie" erfolgen. Hierbei muss sichergestellt werden, dass die personenbezogenen Daten schnellstmöglich nach Feststellung der Identität durch den Dozierenden oder die Dozierende gelöscht werden (sowohl im Lernraum durch Löschung der Aktivität "Aufgabe" als auch auf dem Rechner der/des Dozierenden).

Mehr zur Identitätsprüfung: Identitätsprüfung.

Technisch gäbe es folgende Möglichkeiten, eine Videoaufsicht durchzuführen:

  • Man ordnet jede(n) Studierende(n) einer Gruppe zu (zusätzlich ggf. aller Gruppen einer Gruppierung) und setzt eine BBB-Aktivität im Gruppenmodus ein. Die Studierenden müssten dann ggf. in ihrem Raum mit aktivem Videostream und aktivem Mikro sitzen, wobei die Aufsichtsperson stichprobenartig die Räume kontrolliert und ggf. auch stichprobenartig das Teilen des Bildschirms einfordert. Einschränkung: Bei der Kontrolle würde man zwar sehen (und nach dem Echotest ggf. auch hören), ob der/die Studierende am Klausurschreiben ist, er/sie könnte aber immer noch (ggf. auf einem zweiten Endgerät/zweiten Bildschirm) im Netz surfen oder einen Chat offen haben oder mit jemand anderem zusammenarbeiten, der nicht über die Webcam zu sehen ist. Zudem kann man nicht ausschließen, ob vielleicht eine ganz andere Person die Prüfung schreibt und nicht die Person, die zu sehen ist.
  • Die andere Variante, alle Studierenden in einem gemeinsamen Raum mit aktiven Videostreams zu versammeln und die Teilnehmerrechte so weit einzuschränken, dass nur die Aufsichtsperson alle Teilnehmenden sieht, diese sich jedoch gegenseitig nicht, ginge theoretisch auch, aber auch da: Das ist keine Garantie, dass der-/diejenigen, den/die man im Stream sieht, auch der-/diejenige ist, der/die die Klausur schreibt. Was auf dem Bildschirm der Studierenden passiert, lässt sich mit dieser Variante überhaupt nicht überprüfen.
In beiden Fällen könnten so viele gleichzeitige Video-/Audiostreams bei etlichen parallel laufenden Klausuren Client- oder Serverseitige Probleme bis zum Systemausfall erzeugen.

In Ihrem Kurs sollte ein Ankündigungsforum sein. Schreiben Sie wichtige Ansagen hier rein, am besten ohne Zeitverzögerung, dann kommen die Nachrichten auch direkt als E-Mail bei den Studierenden an. Informieren Sie Ihre Studierenden, dass diese während der Prüfung regelmäßig einen Blick in das Ankündigungsforum werfen sollen.

Alternativ könnte man eine verpflichtende BBB-Konferenz für alle die ganze Zeit laufen lassen. Möchte man nur Ansagen des/der Dozierenden zulassen, könnte man natürlich alle Teilnehmerrechte einschränken.

Der private Chat mit dem Moderator ("teacher") wäre trotz eingeschränkter Teilnehmerrechte immer noch möglich, falls individuelle Ansagen/Anfragen adressiert werden sollen.

Es ist aber davon abzuraten, zentrale Informationen ausschließlich über BBB laufen zu lassen, da Client-seitige und Server-seitige Probleme auftreten könnten und daher nicht sichergestellt werden kann, dass die Information alle erreichen. Wir empfehlen, einen BBB-Raum für Fragen anzubieten, die Klausur aber so zu gestalten, dass sie unabhängig davon durchgeführt werden kann.

Sie müssen auf jeden Fall die ganze Zeit über erreichbar sein. Bitte informieren Sie die Studierenden, auf welchem Weg Sie erreichbar sind. Im Idealfall können die Studierenden Sie über mehrere Wege erreichen (falls z. B. das Telefon besetzt ist).

  • Sie binden eine BigBlueButton-Aktivität in Ihren Prüfungskurs oder in das Prüfungsthema ein. Sie sollten aktiv in die Webkonferenz gehen und hier die ganze Zeit über verfügbar sein.
  • Sie geben Ihre E-Mail bekannt und kontrollieren den Posteingang.
  • Sie geben Ihre Telefonnummer bekannt.
Sollten sich aus solchen "bilateralen" Beratungen wichtige Informationen für alle ergeben, sollten Sie diese unverzüglich an alle weitergeben , etwa über das Ankündigungsforum (s. o.).

Wenn Sie einen eigenständigen Prüfungskurs haben, richten Sie zwei Gruppen ein: eine mit den Studierenden ohne und eine mit den Studierenden mit Nachteilsausgleich. Sie kopieren die Aktivität "Aufgabe" oder "Test" bzw. das gesamte Thema "Prüfung", dann stellen Sie bei Aktivität/Thema A (ohne Nachteilsausgleich) die Gruppe ohne den Nachteilsausgleich unter Voraussetzungen ein, bei der Aktivität/Thema B (mit Nachteilsausgleich) die Gruppe mit dem Nachteilsausgleich unter Voraussetzungen ein. Die Aktivität B gestalten Sie entsprechend vermutlich so, dass der Nachteil ausgeglichen wird (z. B. über eine spätere Abgabefrist).

Vermutlich wird es Materialien und Aktivitäten geben, die für beide Gruppen gleich relevant sind. Hier stellen Sie dann keine Voraussetzung ein.

Wenn Sie Ihren Semesterkurs nutzen und dort bereits eine Prüfungsgruppe eingerichtet haben, benötigen Sie eine weitere Gruppe für die Personen mit Nachteilsausgleich. Evtl. umschließen Sie beide Gruppen über eine Gruppierung.
Die nachgemeldeten Studierenden können Sie in Ihren Kurs/Prüfungskurs eintragen ("Teilnehmer/innen" in der linken Sidebar - "Nutzer/innen einschreiben" (Rolle: student) - bestätigen). Je nachdem, wie Sie den Zugang zur Prüfungsaktivität/ zum Prüfungsthema konfiguriert haben, müssen Sie die nachgemeldeten Studierenden evtl. noch in eine Gruppe packen (z. B. im Falle einer Gruppe mit Nachteilsausgleich) oder Ihnen eine Aufgabenstellung individuell zugänglich machen (z. B. im Falle von A/B-Klausuren).
Die einfachste Lösung ist, die Aktivität "Aufgabe" zu nutzen. Hier stellen Sie eine Aufgabenstellung ein, die Studierenden bearbeiten die Aufgabe z. B. auf separaten Papierbögen, scannen ihre Lösung ein und laden sie hoch. Wenn Sie Aufgaben individualisieren möchten, gibt es hierfür auch Lösungen.
Wenn Sie wissen, was das Problem ist, können Sie die Konfiguration Ihrer Aufgabe/Ihres Tests ggf. noch während der Klausur ändern und beispielsweise die Abgabefrist verlängern oder eine falsch gesetzte Voraussetzung herausnehmen. Nach Browser-Neustart wirkt sich das unmittelbar aus. Wenn Sie nicht wissen, was das Problem ist, schreiben Sie eine E-Mail an digitalelehre@th-luebeck.de mit Schilderung des Problems und Angabe der Kurs-ID (Bsp: 2921 für diesen Kurs: https://lernraum.th-luebeck.de/course/view.php?id=2921).
Natürlich kann eine Klausur zwei- oder auch mehrteilig sein: Für den ersten Teil kann z. B. ein "Test" eingestellt werden und für den zweiten Teil eine "Aufgabe". Es muss deutlich kommuniziert werden, dass beide Aktivität gelöst werden müssen.

Es ist in bestimmten Fällen auch möglich, die Aktivitäten über einen Aktivitätsabschluss bei der einen Aktivität und eine Voraussetzung bei der anderen Aktivität so zu konfigurieren, dass erst die eine Aktivität abgegeben werden muss und dann erst die weitere Aktivität absolviert werden kann.

Achtung: Der Aktivitätsabschluss funktioniert bei einem Test leider nur mit Fragetypen, die automatisch bewertet werden können, z. B. nicht mehr, sobald Freitext-Fragen verwendet werden, die manuell korrigiert werden müssen.

Hinweis: Die Studierenden werden nicht automatisch zu der nächsten Aktivität "navigiert", sondern sie können die nächste Aktivität erst öffnen (bzw. je nach Einstellung erst sehen), wenn sie die vorhergehende abgeschlossen haben.

Ja. Wie das geht, zeigen wir hier: Sichern von Kursen und Kursinhalten.
Zunächst prüfen Sie, ob die Klausur für die Studierenden noch sichtbar ist. Bei der Aktivität "Test" mit nur einem Versuch ist das kein direktes Problem, da die Studierenden Ihren Versuch dann schon verbraucht haben und Sie vermutlich eine Zeitbegrenzung ("Testschließung") eingerichtet haben.

Bei der Aktivität "Aufgabe" ist zwar wahrscheinlich eine Abgabe nicht mehr möglich, weil die Abgabefrist bereits abgelaufen ist, vielleicht möchten Sie aber, dass die Studierenden auch die Aufgabenstellung nicht mehr einsehen können, vielleicht möchten Sie auch, dass die Bewertung noch nicht sichtbar ist (falls Sie direkt in Moodle bewerten).

Wir empfehlen daher, das Klausurthema bzw. die Aktivität "Test" oder "Aufgabe" entweder manuell zu verbergen oder Sie haben ohnehin über "Voraussetzungen" bereits ein zeitlich gesteuertes Ende eingerichtet, dann müssen Sie nichts weiter tun, die Studierenden haben dann solange keine Einsicht in das Klausurthema/die Aktivitäten und Bewertungen, bis Sie das Thema/die Aktivitäten wieder freigeben.

Achtung: Sollte ein/eine Studierende sich selbst aus dem Kurs austragen oder von Ihnen entfernt werden, verschwinden dessen/deren Abgaben zunächst. Sobald der/die Studierende aber wieder in den Kurs eingetragen wird, sind diese wieder da. Bei den Template-Prüfungskursen ist das Recht für Studierende, sich selbst aus dem Kurs auszutragen, ausgesetzt.

Hier erfahren Sie, wie Sie vorgehen, um die Klausuren zu archivieren: Archivierung von Online-Prüfungen.

Achtung: Löschen Sie keinesfalls die Aktivität "Test" oder "Klausur" vor der kompletten Bewertung/Archivierung derselben. Ein automatisches Backup wird nicht gepflegt, die Abgaben wäre in dem Fall weg!
Im Prinzip genauso wie sonst auch. Sie drucken die Klausuren (ggf. mit Korrekturen) als pdf oder auf Papier aus. Wie das technisch geht, erfahren Sie hier: Archivierung von Online-Prüfungen. Wenn Sie die Klausuren vollständig archiviert haben, können Sie das Klausurthema/die Aktivitäten in Ihrem Lernraum-Kurs löschen bzw. kann Ihr Prüfungskurs gelöscht werden. Die Kurse müssen nicht archiviert werden.
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die davon abhängig sind, wie Sie die Online-Klausuren durchgeführt und wie Sie sie korrigiert haben: Prüfungseinsicht.

FAQ Aufgabe

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Es wird nur eine Aktivität "Aufgabe" genutzt. Die Aufgabenstellung wird in einem gesonderten Dokument/einer gesonderten Textseite unter der Aktivität "Aufgabe" verfügbar gemacht. Falls A/B-Klausuren den Studierenden verfügbar gemacht werden sollen, eignet sich hierfür das Versehen des Dokuments/der Textseite, auf der die Aufgabenstellung steht, mit einer Voraussetzung über ein Feld im Nutzerprofil (hier: E-Mail-Adresse). Möglich ist es auch, Gruppen in mehreren Gruppierungen zu erstellen, wobei jede(r) Studierende(r) eine Gruppe darstellt und die Klausur A die Gruppierung A und die Klausur B die Gruppierung B. Als Voraussetzung für die Sichtbarkeit der Aufgabenstellung wird dann die jeweilige Gruppierung vorgeschaltet.
  • Alternativ können auch mehrere "Aufgaben" genutzt werden, die unterschiedliche Aufgabenstellungen beinhalten. Auch hier müssen Voraussetzungen konfiguriert werden, um den Zugriff zu steuern.

Mehr zu A/B-Klausuren: A/B-Klausuren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

  • Sie verbergen die Aktivität manuell und zeigen Sie erst zum Klausurstart aktiv (über "Verbergen" bzw. "Anzeigen" oder über "Weitere Einstellungen" - "Verfügbarkeit" - "Für Teilnehmer/innen verborgen" bzw. "Auf Kursseite anzeigen"). Dann sehen die Studierenden die Aufgabe erst, sobald Sie sie manuell verfügbar machen.
  • Sie setzen in den Einstellungen der Aktivität unter "Verfügbarkeit" einen "Abgabebeginn" und nehmen ganz unten beim Menüpunkt "Verfügbarkeit" den Haken bei "Beschreibung immer anzeigen" raus.
  • Sie setzen in den Einstellungen der Aktivität unter "Voraussetzung" eine Voraussetzung "Datum", in der Sie die Verfügbarkeit der Aktivität über einen Startzeitpunkt (z. B. ab 10. Februar 2021, 12:00 Uhr) setzen. Dann sehen die Studierenden, dass die Aufgabe erst ab dem Datum zugänglich ist und können vorher auch nicht auf die Aktivität zugreifen. Wenn Sie bei der Voraussetzung zusätzlich das Icon mit dem Auge durchstreichen, sehen die Studierenden vor dem definierten Zeitpunkt gar nichts von der Aktivität.

Abgaben können in der Rolle "teacher" nicht einzeln gelöscht werden. Wird die gesamte Aktivität gelöscht, sind aber auch die Abgaben weg. Dies gilt im Übrigen auch für die Klausur. Daher sollte die Klausur unbedingt gesichert werden, bevor die Aktivität/der Kurs gelöscht wird.

Mehr zur Archivierung: Archivierung.

Wenn Sie hier eine abweichende Zeit von "letzte Abgabemöglichkeit" einstellen, dann haben die Studierenden eine Art Nachfrist. Sie können dann ihre Lösung auch etwas später einreichen, aber die Lösung wird als "verspätet" markiert. Für eine Prüfung empfehlen wir, "letzte Abgabemöglichkeit" und "Fälligkeitsdatum" auf einen identischen Zeitpunkt zu setzen. Sonst könnte es bei den Studierenden zu Irritationen kommen.

Generell können Sie auch noch innerhalb der laufenden Aufgabe "Fälligkeitsdatum" und "Letzte Abgabemöglichkeit" für alle TeilnehmerInnen nach hinten verschieben. Falls dies jedoch nur für einzelne Studierende gelten soll, die evtl. spezielle technische Probleme hatten, lässt sich das auch über die "Verfügbarkeitsänderung" - "Nutzeränderung" machen.

Näheres zur Verfügbarkeitsänderung finden Sie hier: Aufgabe und zwar ganz unten.

FAQ Tests

Individuelle Tests lassen sich über "Zufallsfragen" generieren. Hierfür ist ein großer Fragenpool (Fragensammlung) notwendig. Die Fragen müssen nach Kategorien sortiert werden, wobei Fragen innerhalb der Kategorien einen gleichwertigen Schwierigkeitsgrad aufweisen müssen.

Mehr zum Test: Test

Wir raten davon ab, eine zusätzliche Zeitbegrenzung einzugeben. Es genügt, wenn Sie die Testöffnung und die Testschließung konfigurieren. Die "Zeitbegrenzung" ist für asynchron absolvierte Tests gedacht, im Falle einer synchron stattfindenden Prüfung ist sie unnötig kompliziert.

Mehr dazu: Test ganz unten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

  • Sie legen unter den Einstellungen der Aktivität bei "Zeit" einen Termin zur "Testöffnung" fest. Dann sehen die Studierenden die Aktivität zwar, können den Test aber nicht öffnen.
  • Sie verbergen die Aktivität manuell und zeigen Sie erst zum Klausurstart aktiv (über "Verbergen" bzw. "Anzeigen" oder über "Weitere Einstellungen" - "Verfügbarkeit" - "Für Teilnehmer/innen verborgen" bzw. "Auf Kursseite anzeigen"). Dann sehen die Studierenden den Test erst, sobald Sie ihn manuell verfügbar machen.
  • Sie setzen in den Einstellungen der Aktivität unter "Voraussetzung" eine Voraussetzung "Datum", in der Sie die Verfügbarkeit der Aktivität über einen Startzeitpunkt (z. B. ab 10. Februar 2021, 12:00 Uhr) setzen. Dann sehen die Studierenden, dass der Test erst ab dem Datum zugänglich ist und können vorher auch nicht auf die Aktivität zugreifen. Wenn Sie bei der Voraussetzung zusätzlich das Icon mit dem Auge durchstreichen, sehen die Studierenden vor dem definierten Zeitpunkt gar nichts von der Aktivität.

Die unerlaubte Zusammenarbeit zwischen Studierenden kann dadurch erschwert werden, dass der Test zu einem großen Teil aus Zufallsfragen besteht. Hierfür ist allerdings ein großer Fragenpool notwendig.

Eine andere Möglichkeit ist, dass die Navigation im Test bei "Fragenanordnung" auf "vorgegeben" gestellt wird. So lassen sich nicht bestimmte Fragen gezielt ansteuern. Dies sollte aber den Studierenden vorab kommuniziert werden, da ein Zurückgehen zu vorherigen Fragen so unmöglich wird.

Mehr zum Test: Test

Sobald ein Test erstellt wird und hier Zufallsfragen eingestellt werden, wird jede Zufallsfrage immer mit "1 Punkt" bewertet, auch wenn die Frage in der Fragesammlung eine abweichende Punktzahl vorweist. Eine Änderung der Punktzahl muss daher nochmal händisch im Test erfolgen. Um sich unnötige Arbeit zu ersparen, sollte man die Punkte in der Fragensammlung nicht verändern (auf Standard lassen) und ggf. erst im Test anpassen.

Mehr zum Test: Test

Mit dem Feld "Beschreibung" unterhalb der verschiedenen Fragetypen bei "Sonstige" lassen sich auch Textfelder anlegen. Diese können beliebig im Test positioniert werden. Wenn solche Beschreibungen genutzt werden, sollten die Fragen im Test nicht gemischt werden.

Mehr zum Test: Test

Generell können Sie auch noch innerhalb des laufenden Tests die "Testschließung" für alle TeilnehmerInnen nach hinten verschieben. Falls dies jedoch nur für einzelne Studierende gelten soll, die evtl. spezielle technische Probleme hatten, lässt sich das auch über die "Nutzeränderung" im Menü "Einstellungen" realisieren.

Mehr dazu: Test ganz unten.

Klicken Sie auf den Test und dann auf den rot hinterlegten Link "Versuche: xy". Sie kommen dann in ein Interface, in dem die Versuche von allen Personen aufgelistet sind, die den Test in der Rolle "Student" durchgeführt haben. Wenn Sie den Test als "Teacher" durchgeführt haben und Ihren Versuch aus der Übersicht entfernen möchten, wählen Sie ganz im Interface unter "Versuche von" "Alle mit Testversuchen" aus und fordern dann unter "Bericht anzeigen" den Bericht an. Nun erscheinen unten in der Tabelle alle Testversuche. Sie können nun alle oder einzelne Versuche anwählen und auf "Ausgewählte Versuche löschen" klicken.

Wenn Sie den Test ändern möchten (z. B. Fragen hinzufügen oder Fragen entfernen), müssen Sie die Versuche zunächst löschen. Einzelne Fragen können Sie jedoch auch ohne ein Löschen der Versuche editieren.

Natürlich sollten Sie die Versuche nur löschen, wenn es sich um Testversuche handelte.

Nein, für eine Online-Prüfung, die zuhause absolviert wird, ist der Safe Exam Browser nicht geeignet. Der SEB ist nur für Präsenzprüfungen, die z. B. in einem stationären PC-Pool stattfinden, sinnvoll.

Der Safe Exam Browser (SEB) ist eine abgesicherte Browser-Applikation, um Online-Prüfungen auf Learning Management Systemen (LMS) zuverlässig durchführen zu können. Die Applikation wird auf die Endgeräte installiert, auf denen die Prüfung durchgeführt wird (Windows oder Mac). Beim Starten der SEB-Applikation wird das Endgerät in den sogenannten "Kioskmodus" versetzt.

Im LMS muss der Safe Exam Browser i.d.R. manuell konfiguriert werden. Wenn dann der/die Studierende einen "Test" mit SEB nutzt, öffnet sich der SEB auf dem Endgerät des/der Studierenden und unterbindet das Öffnen von anderweitigen Webseiten oder Anwendungen auf dem Endgerät. Erst nach Abgabe des Tests schließt sich der SEB und der/die Studierende kann wieder andere Anwendungen/Websites nutzen.

Der/die Studierende zuhause könnte jedoch ohne Probleme andere Endgeräte nutzen, auf denen der SEB nicht installiert ist, um sich z. B. Informationen zu beschaffen.

FAQ Mündliche Prüfung

Im Lernraum empfiehlt es sich, BigBlueButton als "Aktivität" einzusetzen. Es kann im Lernraum auch ein Link auf eine Webkonferenz über die Oberfläche "Greenlight" verfügbar gemacht werden.

Für das Online-Studium (VFH) bieten sich die Systeme an, die in moodle.oncampus.de zur Verfügung stehen (i. d. R. Adobe Connect).

Wenn externe Prüfer*innen eingebunden werden sollen, dann empfiehlt es sich, die mündliche Prüfung nicht in einer BBB-Aktivität im Lernraum zu absolvieren, sondern in BBB Greenlight.

Es gibt verschiedene Wege:

  • Sie nutzen einen einzigen Webkonferenzraum (eine BBB-Aktivität im Lernraum), in den die Studierenden nacheinander eintreten sollen und bitten Studierende, die ggf. in eine laufende Prüfung eintreten, diese wieder zu verlassen und später wiederzukommen.
  • Sie nutzen zwei Webkonferenzräume (BBB-Aktivitäten im Lernraum) und verwenden diese immer abwechselnd.
  • Sie erstellen so viele Gruppen wie Sie zu prüfende Studierende haben, jede(r) Studierende gehört einer Gruppe an und Sie versetzen die BBB-Aktivität in den Gruppenmodus. Damit wird pro Studierender/Studierendem ein eigener Raum erzeugt.
  • Sie nutzen die Oberfläche BBB-Greenlight. Ihren Kurs im Lernraum nutzen Sie nur, um einen Link auf BBB-Greenlight bereit zu stellen. In BBB-Greenlight haben Sie die Möglichkeit, einen Wartebereich für ankommende Personen zu nutzen.

Mehr zu den technischen Szenarien für mündliche Prüfungen: Mündliche Online-Prüfung

Generell sollte ggf. eine Vorbereitungszeit für die zu prüfenden Studierenden sowie eine Zeit für die Lösung möglicher technischer Probleme einkalkuliert werden.

Zur Diskussion von Noten kann ein separater BBB-Raum angelegt werden, zu dem nur die berechtigten Personen Zutritt haben oder es wird ein Gruppenraum in der laufenden Konferenz (engl. Breakout-Raum) genutzt.
Im Falle von mündlichen Kolloquien, in denen die Studierenden selbst etwas präsentieren, Präsentationen hochladen, Videos vorführen oder den Bildschirm teilen, benötigen diese im Vorfeld eine umfangreichere Einarbeitszeit und möglichst eigene BBB-Räume zum Proben und Testen der Funktionen.

Die Prüfung/das Kolloquium kann dann genauso ablaufen wie eine normale mündliche Prüfung, allerdings sollte eine entsprechend längere Vorbereitungszeit zum Hochladen von Präsentationen etc. einkalkuliert werden, während derer die Studierenden im besten Fall die Rolle "Moderator" bekommen, um sich selbständig einrichten zu können.

Wird für die Konfiguration des Prüfungsraumes der Gruppemodus gewählt und werden Zuhörer*innen in Kolloquien gestattet, kommt der Modus "getrennte Gruppen" nicht in Frage, stattdessen können "sichtbare Gruppen" gewählt werden.

Es gibt verschiedene Moodle-Aktivitäten zum Vergeben von Zeitslots.

  • Mit der Aktivität "Abstimmung" können Sie Termine vorgeben, in die sich die Studierenden eintragen können. Dazu kann man bei den Optionen die Antworten jeweils auf 1 beschränken, dann ist jeder Termin 1x wählbar. Bei „Option 1“ usw. würde dann der konkrete Termin stehen. Wenn die Eintragungen fix sein sollen, wählt man „Änderung der Auswahl erlauben" - „nein“. Lässt man bei „Ergebnisse“ die Standardeinstellungen, sieht jede(r) Studierende nur den Termin, den er/sie selbst ausgewählt hat. In der Rolle "teacher" hat man eine Übersicht inkl. Exportfunktion.
  • Mit der Aktivität "Planer" können Sie Termine planen. Sie richten Zeitfenster ein, in die sich die Studierenden eintragen können. Sind bereits Zeitfenster vergeben, sehen die Studierenden nur die noch verfügbaren Zeitfenster. Die Aktivität ist mit dem Moodle-Kalender gekoppelt, so dass Sie hier sowohl in der Rolle "teacher" eine gute Übersicht haben als auch in der Rolle "student" den selbst gebuchten Termin sehen können. Es gibt zudem eine Erinnerungsfunktion, eine Kommentarfunktion und diverse Exportfunktionen.

Wenn es sich um mögliche Client-seitige Probleme handelt, finden Sie hier einige Lösungsvorschläge: BigBlueButton.

Wenn es sich um offensichtlich Server-seitige Probleme handelt, kontaktieren Sie bitte digitalelehre@th-luebeck.de und nennen Sie, wenn möglich, den Server, auf dem das Problem auftrat (bbb1, bbb2, bbb3, bbb4, bbb5). Versuchen Sie zunächst die Konferenz zu beenden und nach ca. 2 Minuten erneut zu starten.

Für alle Fälle empfehlen wir, dass Sie alternative Kontaktmöglichkeiten hinterlegen, unter denen die Studierenden Sie erreichen können (Telefonnummer). Zur Not lässt sich z. B. eine nicht laufende Audioverbindung auch durch ein Telefonaudio ersetzen.