7.1.2.1 A/B-Klausuren

Wenn man Online-Klausuren über die Aktivität "Aufgabe" erstellt, gibt es mehrere Möglichkeiten, A/B-Klausuren so zu realisieren, dass die Teilnehmenden nicht wissen, wer welche Klausur hat.

Wichtig

Natürlich ist es dafür wichtig, dass nicht bereits der Aktivitätenname verrät, welche Klausur man hat. Daher sollten Begriffe wie "Klausur A / Klausur B" oder "Klausur 1 / Klausur 2" vermieden werden. Es bieten sich stattdessen neutrale Begriffe an.

Variante 1: E-Mail-Adresse als verborgene Voraussetzung (für kleinere Kohorten)

Die E-Mail-Adresse der TeilnehmerInnen wird als Voraussetzung für Aktivitäten/Materialien/Themen verwendet und die Voraussetzung wird unsichtbar geschaltet. So sehen die Studierenden nicht, wer welche Klausur hat.

Email.png

Variante 2: Gerade/ungerade Matrikelnummer als Voraussetzung schalten

Möchte man eine quasi-zufällige Verteilung einer A- und einer B-Klausur auf Studierende vornehmen, kann man die beiden Klausuren entweder als zwei Aktivitäten "Aufgabe" oder als eine Aktivität "Aufgabe" mit zwei Aufgabenbeschreibungen (Textseite/pdf) dem Kurs hinzufügen.

Die erste Aktivität bzw. Aufgabenbeschreibung (A-Klausur) wird mit mehreren Voraussetzungen mit einer ODER-Verbindung versehen: Es wird das Feld "ID-Nummer" im Nutzerprofil ausgewählt und jeweils mit der Voraussetzung "endet mit" mit den ungeraden Zahlen 1, 3, 5, 7, 9 gekoppelt.

Die zweite Aktivität bzw. Aufgabenbeschreibung (B-Klausur) wird mit mehreren Voraussetzungen ebenfalls mit einer ODER-Verbindung versehen: Es wird das Feld "ID-Nummer" im "Nutzerprofil" ausgewählt (ID-Nummer entspricht der Matrikelnummer) und jeweils mit der Voraussetzung "endet mit" mit den geraden Zahlen 2, 4, 6, 8, 0 gekoppelt.

A B Klausuren Voraussetzung Immatrikuationsnummer.PNG


Variante 3: Freigabe Gruppierungen (für größere Kohorten)

Für Klausuren mit vielen TeilnehmerInnen kann man über "Gruppierungen" gehen. Dies ist besser geeignet als "Gruppen", da die Studierenden in der TeilnehmerInnen-Liste nicht sehen können, in welcher Gruppierung sie sind (wohl aber, in welcher Gruppe).

Für jeden Studenten wird eine eigene Gruppe angelegt. Das geht über „Gruppe automatisch anlegen“. Hier wählt man "Mitglieder pro Gruppe" und setzt 1 ein und wählt bei Gruppierung erstmal "Keine Gruppierung". Das Namensschema kann man wie gewünscht wählen, wobei das "@" für ein Durchnummerieren mit Buchstaben steht und "#" für Nummern. Falls die Klausur in Ihrem normalen Kurs stattfindet, in dem auch Studierende eingeschrieben sind, die nicht an der Klausur teilnehmen, können Sie diese vorab manuell zu einer Gruppe hinzufügen (z. B. "Klausuranmeldung") und beim automatischen Anlegen der Einzelgruppen unter "Mitglieder aus der Gruppe wählen" diese Gruppe auswählen. So werden dann nur die Teilnehmenden berücksichtigt, die zur Klausur angemeldet sind.

Gruppe automatisch.png


Und jetzt legt man über den Reiter "Gruppierungen" eine Gruppierung pro Klausurvariante an. Anschließend fügt man über das „Personen-Symbol“ die Gruppen hinzu:

Gruppierung AB.png


So sieht das dann beispielsweise aus:

Gruppierung AB 2.png


Jetzt kann man die Gruppierung als Voraussetzung für Aktivitäten/Materialien/Themen (natürlich auch verborgen) verwenden:

Gruppierung AB 3.png

Dozentensicht.png


Die Studierenden sehen dann jeweils nur die eine Klausur, die für sie freigegeben ist. Alle anderen sind vollständig unsichtbar. Und die Teilnehmerliste gibt keinen Aufschluss, denn jeder TN ist in einer anderen Gruppe.

Studentensicht.png